Diamant Rubin

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Viele Elfritzel-Leser fahren hochwertige Rennräder oder Mountainbikes, die meist nur bedingt alltagstauglich sind. In loser Folge stellen wir deshalb Räder vor, die sich für den täglichen Einkauf, die Fahrt zur Arbeit oder für leichte Radreisen eignen. In diesem Fall waren wir unterwegs mit dem Modell „Rubin“ aus dem Hause Diamant.

Das Rubin ist ein angenehm unauffälliges Damen- oder Herrenrad mit Alurahmen, 8-Gang Nabenschaltung und StVZO-konformer Ausstattung.

Für Alltagsfahrten ist die Nexus 8 vollkommen ausreichend, die Nabe gilt als solide und wartungsarm. In unregelmäßigen Abständen muß die Schaltung nachgestellt werden, was bei Shimano mit Hilfe einer Farbmarkierung selbst von Laien durchführbar ist. Der technisch versierte Radsportler wird sich hier vielleicht unterfordert fühlen – oder er geniesst es, endlich eine Schaltung werkzeugfrei und in sekundenschnelle justieren zu können.

Der Gepäckträger ist auffallend stabil und laut Spezifikationen für Lasten bis 25 Kilogramm ausgelegt, dem Anschein nach geht die Tragfähigkeit noch weit darüber hinaus. Es lassen sich Taschen und Körbe aller Art befestigen, als Universalhalterung gibt es eine Federklappe, die längst nicht mehr überall zur Grundausstattung gehört, aber ungemein praktisch ist.

Etwas skeptisch standen wir zunächst der Beleuchtungsanlage gegenüber: Eine Lampe, die sich selber einschaltet, kann nicht die richtige Lösung sein für den aktiven und mitdenkenden Radfahrer. Oder doch? Spätestens nach den ersten Tunneldurchfahrten wird klar, dass ein Automatiklicht unglaublich sinnvoll sein kann. So schnell, wie sich die Lampe bei Erreichen des Tunnels einschaltet, würde man vermutlich manuell nicht reagieren, im ungünstigsten Fall würde der Fahrer vielleicht die Dunkelheit ignorieren und die kurze Strecke ohne Licht fahren. Das Automatiklicht schaltet sich ein und am Tunnelende wieder aus – easy going, wir haben uns schnell daran gewöhnt.

Der Frontscheinwerfer ist übrigens so montiert, dass sich die Leuchtweite von Hand regeln lässt. Im Stadtverkehr braucht man das Licht im Nahbereich und sollte es vermeiden, den Gegenverkehr zu blenden. Auf einsamem Wald- und Wiesenwegen lässt sich der Kegel während der Fahrt hingegen deutlich erweitern. Viele Lampenmontagen sind zu fest oder lose, hier ist die Verschraubung genau richtig.

Die Sitzhaltung ist je nach Rahmen- und Körpergröße entspannt bis leicht sportlich. Für eine tiefere Griffposition lässt sich der Vorbau umdrehen und die Spacer auf dem Gabelschaft bieten ebenfalls einige Variationsmöglichkeiten, entsprechende Fachkenntnis ist hier natürlich vorausgesetzt.

Unser Fazit: Das Rubin ist ideal für sorgenfreie Alltagsfahrten oder als Zweit- und Gästerad.

Diamant Rubin
Damen- oder Herrenrad, 28″
Rahmenhöhe 45 / 50 cm (Damen) bzw. 50 / 55 / 60 cm (Herren)
13,6 kg (in Rahmenhöhe 50 cm)

www.diamantrad.com

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