Schwalbe One

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Zwischenbericht nach 2.300 km: Er rollt und rollt und rollt …

Wir waren mit dem neuen Wettkampfreifen Schwalbe One auf nassem Kopfsteinpflaster unterwegs, auf heißem Asphalt, auf Schotterstrecken und bei sintflutartigen Regenfällen auf steilen Abfahrten. Da freut man sich, wenn man mit erstklassigem Material unterwegs ist und das sichere Gefühl alleine macht einen schon schneller.

Rein technisch betrachtet, bietet der Reifen eine One Star Triple Compound Gummimischung sowie ein V-Guard Gewebe mit 127 EPI-Karkasse, beides macht ihn schnell und schnittfest. Zugelassen ist der One für einen Druckbereich von 6 bis 10 Bar.

Unser Testfahrer fährt den Reifen mit 8,5 Bar, das ist subjektiv betrachtet eine gute Kombination aus Komfort und Rollwiderstand. Die Abnutzung ist nach bisher gefahrenen 2.300 Trainings- und Wettkampfkilometern sehr gleichmässig und rund, Schulter und Flanke zeigen keinerlei Verschleiß.

Naturgemäß hat die Reifenoberfläche mittlerweile ein paar kleine Schnitte, jedoch gab es nicht einen Durchstich oder Durchschlag – aufgezogen haben wir übrigens die leichten SV 20 Schläuche, also keineswegs extradickes Material, sondern ebenfalls leichteste Wettkampfausrüstung.

Die einzige Reifenpanne, die unser Testfahrer hatte, resultierte aus einem verschobenen Felgenband, welches dazu führte, dass eine scharfkantige Bohrung den Schlauch beschädigt hat. Den Reifen hat das nicht betroffen.

Hergestellt wird der Schwalbe One in einem eigens dafür errichteten Werk. Unsere Reifen wogen 216 und 204 Gramm, im Schnitt also 210. Solche Schwankungen sind nicht auszuschließen, wir montieren in dem Fall den Reifen mit mehr Material (also den schwereren) nach hinten, wo die höhere Abnutzung stattfindet.

Wettkampfreifen Schwalbe One
ca. 210 g (als Faltreifen 23-622 / 700 x 23C)
49,90 Euro

www.schwalbe.com

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